Kleine Rotweinkuchen mit Birne

8. Dezember 2017

Ihr Lieben, nicht zu fassen, nun ist die Weihnachtsmenü-Woche 2017 schon wieder fast vorbei. Einen letzten Gang haben wir heute noch für euch. Den krönenden Abschluss, unser großes Finale sozusagen, besteht aus 10 süßen Sünden zum Dessert. Vom Eis über Mousse bis zu Kuchen und Crêpes ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.
Bevor ich euch jedoch das Rezept für meine Nachspeise ans Herz lege, möchte ich ein riesengroßes Dankeschön an Jeanette, Maja, Nadine, Sarah, Simone, Steph, Jens, Lars und Malte loswerden. Es war eine große Freude mit euch und unsere wilde Planerei hat für die ein oder andere Lachträne bei mir gesorgt.
Danke an Nadine für die Gestaltung unseres wunderschönen Banners, an Jens der 50 Links für uns in eine geordnete Struktur gebracht hat und an Steph, die uns regelmäßig auf die Füße treten musste, damit wir in die Gänge, beziehungsweise unsere Küchen kamen.

Kulinarisch gesehen waren die letzten Tage eine großartige Horizonterweiterung für mich und ich würde mich riesig freuen, wenn wir euch Lesern ebenfalls neue Ideen für die Weihnachtstage präsentieren konnten. Das gab es bei mir:

Köstlich verpackt - Mein Weihnachtsmenü 2017 im Überblick


05. Dezember 2017 - Vorspeise 
Soupe à l'oignon - französische Zwiebelsuppe

06. Dezember 2017 - Zwischengang
Kabeljau im Rösti mit Rote-Bete-Mousse


08. Dezember 2017 - Dessert
Rotweinküchlein mit Birne 



Zutaten:
  • 65g Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1/2 TL Kakao
  • 1/2 TL Zimt
  • 40g dunkle Schokolade (geraspelt oder fein gehackt)
  • 65g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 30ml Rotwein-Mischung (s.u.)
  • etwas Butter zum Einfetten der Förmchen*
  • Puderzucker zum Bestäuben

Rotwein-Gewürz-Birnen:
  • 4 kleine Winterbirnen
  • 400ml Rotwein (Primitivo)
  • 2 EL Zucker
  • 2 Pimentkörner
  • 1 Zimtstange
  • 2 Kardamomkapseln
  • etwas Muskat
 
Die Birnen schälen und den unteren Strunk gerade abschneiden. Stiel und Kerngehäuse müssen nicht entfernt werden.
Rotwein mit Zucker und allen Gewürzen aufkochen, Birnen hinein setzen und je nach Reife der Früchte 2-4 Minuten im leicht köchelnden Sud pochieren. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und die Birnen eine Stunde im Rotwein durchziehen lassen.

Zutaten für die Küchlein in angegebener Reihenfolge miteinander verrühren. Den restlichen Rotwein könnt ihr mit Orangensaft zu einem köstlichen Punsch aufgießen.

Förmchen gut mit Butter einfetten, Birne in die Mitte setzen und Teig gleichmäßig darum verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 160°C Umluft ca. 25 Minuten backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und dann genießen ♥


Und hier findet ihr die köstlichen Vorschläge der anderen:



Rinderfilet in Wirsing und Blätterteig

7. Dezember 2017

Kinder, wie schnell die Zeit vergeht. Heute serviere ich euch tatsächlich schon den Hauptgang meines Weihnachtsmenüs 2017. Dieser stand als erstes fest, als ich anfing zu planen und ich freue mich, dass er genau so geworden ist, wie ich es mir vor einigen Wochen vorgestellt hatte. Ich wollte gerne ein gutes Stück Fleisch zubereiten, da ich das wirklich sehr selten mache. Also, gut ist das Fleisch natürlich immer von unserem Schlachter, aber ich bereite kaum große Mengen am Stück zu und wenn, dann war es in diesem Jahr meistens Wild von unserem befreundeten, heimischen Jäger. Dieses Fleisch esse ich wirklich mit großem Genuss, auch wenn ich ansonsten problemlos mit vegetarischen Gerichten über die Woche komme.

Wer also auch an Weihnachten auf Fleisch verzichten möchte, hat mein vollstes Verständnis. Den Braten, den ich euch heute zeige, könnt ihr einfach in einen vegetarischen Hauptgang umwandeln, indem ihr einen Wirsingstrudel daraus macht. Zusammen mit einer köstlichen Wein-Senfsauce und in Butter geschwenkten Champignons, wird es euch oder euren vegetarischen Gästen an nichts fehlen.
Ansonsten bitte ich euch an dieser Stelle, stets auf Biofleisch zu achten und auf abgepackte Supermarktware zu verzichten. Nicht bloß an Weihnachten ♥

Köstlich verpackt - Mein Weihnachtsmenü 2017 im Überblick


05. Dezember 2017 - Vorspeise 
Soupe à l'oignon - französische Zwiebelsuppe

06. Dezember 2017 - Zwischengang
Kabeljau im Rösti mit Rote-Bete-Mousse

07. Dezember 2017 - Hauptgang
Rinderfilet in Wirsing und Blätterteig mit Wein-Senfsauce 

08. Dezember 2017 - Dessert
Rotweinküchlein mit Birne 

Jankes Soulfood

Kabeljau im Rösti mit Rote-Bete-Mousse

6. Dezember 2017

Willkommen zu Tag drei unserer Weihnachtsmenü-Themenwoche, ihr Lieben. Heute steht der Zwischengang auf dem Plan und ich muss zugeben, er ist in diesem Jahr mein heimlicher Favorit. Ich wollte schon sehr lange eine Rote-Bete-Mousse ausprobieren und fand den Zwischengang mit Fisch geschmacklich ideal dazu.
Ihr wisst, dass ich in einer Menüfolge gerne einfache beziehungsweise nicht zu aufwendige Gerichte einplane. Alles andere ist mir persönlich zu stressig und ich hätte keinen Kopf mehr für meine Gäste. Hut ab vor allen Profis, die das können. Der kleine, feine Gang, den ich euch heute zeige, ist absolut kein Hexenwerk, macht aber ordentlich etwas her auf dem Teller. Perfekt also! Die ebenfalls köstlichen Beiträge meiner "Hüftgold-und-Lametta-Truppe", findet ihr wie immer weiter unten aufgelistet. Viel Freude beim Stöbern und Nachkochen.

Köstlich verpackt - Mein Weihnachtsmenü 2017 im Überblick


05. Dezember 2017 - Vorspeise 
Soupe à l'oignon - französische Zwiebelsuppe

06. Dezember 2017 - Zwischengang
Kabeljau im Rösti mit Rote-Bete-Mousse


08. Dezember 2017 - Dessert
Rotweinküchlein mit Birne 

Jankes Soulfood

Soupe à l'oignon - französische Zwiebelsuppe

5. Dezember 2017

Ihr Lieben, unsere Weihnachtsmenü-Woche geht an Tag zwei mit 10 köstlichen und abwechslungsreichen Vorspeisen weiter. Im letzten Jahr gab es bei mir eine Apfel-Rotkohlsuppe und auch heute wartet wieder ein Süppchen auf euch. Entschieden habe ich mich für die französische Variante der Zwiebelsuppe, die soupe à l'oignon gratinée. Der Duft, der beim Zubereiten in der Küche entsteht, ist so wunderbar und macht ordentlich Hunger.
Nachdem unsere Suppe gefuttert war, ist mir aufgefallen, dass ich überhaupt kein Foto ohne Baguette-Deckel gemacht hatte. Ihr müsst mir also vertrauen und glauben, dass ich 10 Zwiebeln geschält und dabei Rotz und Wasser geheult habe.
Wie war das bei "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry mit der Kiste? Der Erzähler der Geschichte verzweifelt daran, ein Schaf zu zeichnen, das dem Prinzen gefällt. So malt er letztendlich eine einfache Kiste. "Das Schaf ist da drin", sagt er dann und der kleine Prinz ist zufrieden. Ich mag diese kleine, tiefsinnige Geschichte sehr; sie verliert nie an Aktualität und gehört zusammen mit "A christmas carol" von Charles Dickens zu den Büchern, die ich immer wieder gerne lese.

In meiner Tasse ist zwar kein Schaf (oder doch?), sondern tatsächlich eine Zwiebelsuppe, die nicht besser zu meinem Motto passen könnte. Viel Freude beim Nachkochen und vergesst nicht, auch bei den anderen Teilnehmern reinzuschauen. Alle Links habe ich euch unten aufgelistet.

Köstlich verpackt - Mein Weihnachtsmenü 2017 im Überblick


05. Dezember 2017 - Vorspeise 
Soupe à l'oignon - französische Zwiebelsuppe

06. Dezember 2017 - Zwischengang
Kabeljau im Rösti mit Rote-Bete-Mousse


08. Dezember 2017 - Dessert
Rotweinküchlein mit Birne

Soupe a l'oignon - Jankes Soulfood

Bratapfel-Bowle mit Brotpralinen

4. Dezember 2017

Ihr Lieben, ich habe es gestern bereits verraten; in den nächsten Tagen wird es hier festlich und ich präsentiere euch mein Weihnachtsmenü 2017.
Genau wie im letzten Jahr, war ich nicht alleine fleißig und freue mich, Teil einer sehr sympathischen Runde zu sein. Für euch im Einsatz waren Sweet Pie, Gaumenpoesie, Kleiner Kuriositätenladen, Irre Kochen, gekleckert.de, moey's kitchen, S-Küche, Cuisine Violette und Colors of Food. Gemeinsam kommen wir auf 50 abwechslungsreiche Gänge mit Fleisch, Fisch, Geflügel, aber auch vegetarischen und veganen Gerichten.
Alle Fotos findet ihr gesammelt auf Instagram unter #hüftgoldundlametta oder auf unserem Pinterest-Board.
Heute beginnen wir mit dem Aperitif, morgen folgen 10 Vorspeisen, am Mittwoch gibt es den Zwischengang, gefolgt vom Hauptgang am Donnerstag und am Freitag beschließen wir unsere Aktion mit einem Dessert. 

Neben unserem gemeinsamen Motto und Schlachtruf "Hüftgold & Lametta", stehen all unsere Menüs thematisch für sich. Mit dem Motto für mein Menü habe ich mir anfangs sehr schwer getan und bin auf keinen grünen Zweig gekommen. Zuerst sollte es traditionell hessisch werden, dann kam eine lange Orientierungsphase in der ich mich stündlich umentschieden habe, bevor ich die 5 Gänge final gedanklich festgezurrt hatte. Jedes Gericht passt auf seine ganz eigene Art und Weise zum Thema "Köstlich verpackt" und ich bin gespannt, wie ihr sie in ihrer Gesamtheit findet. Mir war wichtig, dass man insgesamt nicht zu lange in der Küche stehen muss und vieles vorbereiten kann.


Köstlich verpackt - Mein Weihnachtsmenü 2017 im Überblick

04. Dezember 2017 - Apéro
Bratapfel-Bowle mit gemischten Brotpralinen

05. Dezember 2017 - Vorspeise 
Soupe à l'oignon - französische Zwiebelsuppe

06. Dezember 2017 - Zwischengang
Kabeljau im Rösti mit Rote-Bete-Mousse


08. Dezember 2017 - Dessert
Rotweinküchlein mit Birne

Apero mit Bratapfel-Bowle - Jankes Soulfood

Mohn-Sterne mit Pflaumenmus

3. Dezember 2017

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen ersten Advent und hoffentlich kuscheligen Dezember-Sonntag. Ich habe es tatsächlich geschafft, noch rechtzeitig zur ersten Kerze auf dem Kranz, Plätzchen zu backen. Gut, es ist bloß eine Sorte, aber davon habe ich nun rund 60 Stück in der Keksdose. Weiter unten habe ich euch dafür meine Lieblings-Plätzchen aus der Soulfood-Küche aufgelistet, da sollte für jeden etwas dabei sein. Falls mein Blech mit Mohn-Sternen in diesem Jahr die einzigen Plätzchen bleiben sollten *hüstel - könnt ihr auf diese köstlichen Archiv-Rezepte zurückgreifen.

Bereits morgen geht es allerdings weihnachtlich weiter, denn auch 2017 habe ich ein Weihnachtsmenü für euch zubereitet. Zusammen mit neun lieben Blogger-Kollegen, lade ich euch herzlich zu "Hüftgold & Lametta" ein. In den nächsten Tagen erwarten euch, wie im vergangenen Jahr, 50 köstliche Festtags-Gänge mit Fleisch, Fisch, Geflügel, aber auch vegetarische und vegane Gerichte. Lasst euch überraschen - wir alle freuen uns schon sehr und sind gespannt, wie euch unsere Menüs gefallen. Bis es soweit ist, knuspere ich bestimmt noch das ein oder andere Mohn-Sternchen vor Aufregung und damit ich damit nicht alleine bin, kommt hier das Rezept zum Nachbacken:

Jankes Soulfood

Kroppkakor aus Schweden

30. November 2017

Hej ihr Lieben, heute entführe ich euch kulinarisch in den wunderschönen Norden Europas, genauer gesagt nach Schweden. Dort in der südöstlichen Küstenregion, sowie auf den Inseln Öland und Gotland gibt es nämlich Kartoffelklöße, die unseren mittelhessischen "Wetzsteinklößen" sehr ähnlich sind: Kroppkakor.
Die Kroppkakor können auf eine lange Tradition in Schweden zurückblicken und haben sich seit dem 18. Jahrhundert vom gefüllten Fischkopf über Mehlklöße mit Fischfüllung bis hin zu Kartoffelklößen mit Bauchspeck gewandelt. In dieser Form sind sie nun auch in der Soulfood-Küche gelandet und ich kann euch das Rezept nur wärmstens empfehlen. Für mich als großer Fan traditioneller Hausmannskost, sind Klöße immer ein Genuss.
Wie passend also, dass sich unsere "Pestogruppe" in diesem Monat zum "Knödeln" verabredet hat. So sind insgesamt 15 schnabulöse Rezepte für süße und herzhafte Klöße entstanden, die ihr weiter unten allesamt aufgelistet findet und durch die ich mich am liebsten nacheinander durchfuttern würde.

Die Kroppkakor werde ich bestimmt bald wieder machen, denn die Kombination aus Kartoffeln, Zwiebeln, Schinkenspeck, Piment und Preiselbeeren ist unglaublich lecker und hat uns alle begeistert. In meinem Freudentaumel habe ich sogar Omas bestes Geschirr aus dem Schrank geholt, um den schwedischen Knödeln eine angemessene Bühne zu bieten. Bääm!

Schwedische Kroppkakor

Apfel-Rotkohl

26. November 2017

Ihr Lieben, die Weihnachtstage rücken immer näher und wir werden heute ganz sachte den Weg Richtung "Festessen" einschlagen. Zu diesem Zweck habe ich einen echten Feiertags-Klassiker zubereitet, den alle in der Soulfood-Familie lieben: Rotkraut.
Seit vielen Jahren macht meine Mama ihr Rotkraut, wir sagen hier eher selten Rotkohl dazu, mit Äpfeln, Rotweinessig und Johannisbeergelee. Ich konnte diesem Wintergemüse sehr lange nichts abgewinnen, liebe es inzwischen jedoch heiß und innig. Es ist einfach gemacht, gut vorzubereiten und schmeckt immer ein bisschen nach Weihnachten, auch wenn ich es an anderen Tagen genauso gerne als Beilage esse. Letztes Jahr hatte ich euch einen Apfel-Rotkohl-Salat vorgestellt und im Rahmen unseres Blogger-Weihnachtsmenüs auch eine Apfel-Rotkohl-Suppe. Ihr seht, ich mag diese Kombination tatsächlich sehr gerne. Deshalb darf der Ursprung meiner beiden Kreationen nicht auf diesem Blog fehlen und wird hiermit nachgereicht.

Übrigens: wenn ihr euch noch eine weitere Woche gedulden könnt mit eurer finalen Menüplanung, könnte sich das durchaus lohnen. Auch in diesem Jahr veranstalten wir ein Blogger-Weihnachtsmenü und euch erwarten 10 Blogs mit je 5 festlichen Gängen. Ich freue mich schon riesig auf diese Aktion und empfehle euch zur Überbrückung einen Blick in die köstlichen Beiträge aus dem letzten Jahr. Alternativ könntet ihr natürlich auch das Rotkraut nachkochen ♥ Es ist so lecker! Versprochen!

Rotkraut von Jankes Soulfood

DESIGNED BY ECLAIR DESIGNS